Parkett wirkt natürlich, hochwertig und wohnlich – benötigt aber eine Oberflächenbehandlung, die zum vorhandenen Boden und zu seiner bisherigen Beschichtung passt. Eine Möglichkeit ist, das Parkett zu wachsen. Dabei wird eine dünne Wachsschicht auf die vorbereitete Holzoberfläche aufgetragen und anschließend poliert.
Das Wachs verleiht dem Boden ein gepflegtes Erscheinungsbild, eine angenehm glatte Haptik und einen je nach Polierintensität unterschiedlich starken Glanz. Allerdings eignet sich Parkettwachs nicht automatisch für jeden Holzboden. Besonders wichtig ist die Frage, ob das Parkett geölt, lackiert, bereits gewachst oder noch unbehandelt ist.
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Parkettwachs richtig auftragen, welche Vorbereitung notwendig ist und worin sich Parkettwachs, Holzöl und Hartwachsöl unterscheiden.
Kurz erklärt: Parkettwachs eignet sich vor allem für geeignete, offenporige oder zuvor geölte Holzoberflächen. Es wird sehr dünn aufgetragen, muss trocknen und wird anschließend gleichmäßig poliert. Lackiertes Parkett und Laminat sollten nicht ohne ausdrückliche Freigabe des Herstellers gewachst werden.
Was bewirkt Parkettwachs?
Parkettwachs bildet auf der vorbereiteten Holzoberfläche einen dünnen, polierbaren Wachsfilm. Anders als ein klassisches Holzöl dringt Wachs hauptsächlich in die obersten Poren ein beziehungsweise verbleibt teilweise auf der Oberfläche.
Abhängig vom verwendeten Produkt kann das Wachs folgende Eigenschaften unterstützen:
- Gleichmäßiges und gepflegtes Erscheinungsbild
- Angenehm glatte und warme Haptik
- Individuell beeinflussbarer Glanzgrad
- Ergänzende Pflege geölter Holzoberflächen
- Verringerte Schmutzanhaftung auf einer gleichmäßig polierten Fläche
- Auffrischung stumpf gewordener Parkettbereiche
- Erhaltung der sichtbaren Holzmaserung
Parkettwachs ist keine deckende Beschichtung. Die Maserung und das natürliche Farbspiel des Holzes bleiben sichtbar. Das Ergebnis hängt jedoch stark von der Vorbereitung, der aufgetragenen Wachsmenge und dem anschließenden Polieren ab.
Welches Parkett kann gewachst werden?
Bevor Sie Parkett wachsen, müssen Sie den vorhandenen Oberflächenaufbau kennen. Nicht jeder Parkettboden darf mit einem klassischen Wachs behandelt werden.
Geöltes Parkett
Geöltes Parkett kann häufig zusätzlich gewachst werden, sofern das verwendete Wachs mit der vorhandenen Ölbehandlung verträglich ist. Das Öl befindet sich überwiegend im Holz, während das Wachs eine ergänzende, polierbare Oberflächenschicht bildet.
Vor der vollständigen Behandlung empfiehlt sich immer eine kleine Probefläche an einer unauffälligen Stelle.
Bereits gewachstes Parkett
Ein bereits gewachster Boden kann mit einem passenden Pflegewachs aufgefrischt werden. Voraussetzung ist, dass die vorhandene Wachsschicht sauber, tragfähig und mit dem neuen Produkt kompatibel ist.
Stark verschmutzte, fleckige oder ungleichmäßige Altwachsschichten müssen gegebenenfalls zunächst entfernt beziehungsweise fachgerecht aufgearbeitet werden.
Unbehandeltes Parkett
Bei unbehandeltem Holz ist eine reine Wachsbehandlung grundsätzlich möglich, allerdings kann abhängig von Holzart und späterer Beanspruchung eine vorherige Ölgrundierung sinnvoll sein. Das Öl dringt tiefer in das Holz ein, während das Wachs anschließend die Oberfläche ergänzt.
Für eine kombinierte Öl-Wachs-Behandlung eignet sich beispielsweise ein abgestimmtes Hartwachs Parkettöl.
Lackiertes oder versiegeltes Parkett
Lackiertes Parkett besitzt eine geschlossene Beschichtung. Klassisches Parkettwachs kann auf dieser Oberfläche häufig nicht zuverlässig haften oder einen ungleichmäßigen Film bilden.
Ein lackierter Boden sollte daher nur gewachst werden, wenn der Hersteller der vorhandenen Beschichtung und der Hersteller des Pflegeprodukts die Anwendung ausdrücklich erlauben.
Laminat
Laminat ist kein massiver Holzfußboden. Die sichtbare Oberfläche besteht üblicherweise aus einer bedruckten und beschichteten Nutzschicht. Klassisches Parkettwachs ist dafür normalerweise nicht vorgesehen.
Verwenden Sie für Laminat ausschließlich Pflegemittel, die ausdrücklich für den jeweiligen Boden freigegeben sind.
Parkett wachsen oder ölen: Was ist der Unterschied?
Öl und Wachs erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Während Holzöl tiefer in die Poren des Holzes eindringt, wirkt Wachs stärker an der Oberfläche.
| Behandlung | Wirkungsweise | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| Holzöl | Dringt in das Holz ein und betont die Maserung | Grundbehandlung unbehandelter oder abgeschliffener Holzböden |
| Parkettwachs | Bildet eine dünne, polierbare Schicht an der Oberfläche | Ergänzende Behandlung und Pflege geeigneter geölter oder gewachster Böden |
| Hartwachsöl | Kombiniert eindringende Ölbestandteile mit oberflächenverstärkenden Wachsen | Grund- und Oberflächenbehandlung von Parkett, Dielen und Holzflächen |
Ob Parkett besser geölt, gewachst oder mit Hartwachsöl behandelt wird, hängt vom Zustand des Bodens, der Holzart, der gewünschten Optik und dem vorhandenen Oberflächenaufbau ab.
Parkettwachs oder Hartwachsöl?
Parkettwachs und Hartwachsöl werden häufig miteinander verwechselt. Es handelt sich jedoch um unterschiedliche Produktarten.
Parkettwachs wird meist auf eine bereits vorbereitete oder geölte Oberfläche aufgetragen. Nach der Trocknung muss es in der Regel poliert werden. Der Glanz kann dabei durch die Intensität des Polierens beeinflusst werden.
Hartwachsöl kombiniert Öl, Harze und Wachse in einem Produkt. Die Ölbestandteile dringen in das Holz ein, während die Wachse den Oberflächenaufbau unterstützen. Hartwachsöl wird daher häufig zur grundlegenden Behandlung von unbehandeltem oder abgeschliffenem Parkett verwendet.
Für die abschließende Wachspflege geeigneter geölter Böden kann ein festes Produkt wie das feste Parkettwachs mit Bienen- und Carnaubawachs eingesetzt werden.
Parkett wachsen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Oberflächenbehandlung bestimmen
Prüfen Sie zuerst, ob der Boden geölt, gewachst, lackiert oder anderweitig beschichtet ist. Diese Information finden Sie möglicherweise in den Unterlagen des Bodenherstellers oder auf dem Gebinde der zuletzt verwendeten Pflegebehandlung.
Ist der vorhandene Aufbau nicht bekannt, sollte die Anwendung zunächst an einer kleinen, unauffälligen Stelle getestet werden.
2. Parkett gründlich reinigen
Vor dem Wachsen muss der Boden frei von Staub, Sand, Fett und ungeeigneten Pflegemittelrückständen sein. Lose Partikel können beim späteren Polieren Kratzer verursachen oder sich im Wachsfilm abzeichnen.
Verwenden Sie einen Reiniger, der für die vorhandene Parkettoberfläche geeignet ist. Für geöltes und lackiertes Parkett kann je nach Anwendung beispielsweise der Parkett-Reiniger von Borma Wachs verwendet werden.
Beachten Sie dabei das angegebene Mischungsverhältnis. Zu viel Wasser kann Holzfußböden belasten und in offene Fugen eindringen. Parkett sollte daher nur nebelfeucht und niemals tropfnass gereinigt werden.
3. Boden vollständig trocknen lassen
Nach der Reinigung muss das Parkett vollständig trocknen. Auf einer feuchten Oberfläche kann sich das Wachs nicht gleichmäßig verteilen. Eingeschlossene Feuchtigkeit kann außerdem zu Flecken und ungleichmäßigem Glanz führen.
Wie lange der Boden trocknen muss, hängt von Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und der verwendeten Wassermenge ab.
4. Schäden vor dem Wachsen ausbessern
Tiefe Kratzer, Risse und Fehlstellen sollten vor der Wachsanwendung fachgerecht repariert werden. Wachs füllt größere Schäden nicht dauerhaft auf.
Nach einer Reparatur müssen die ausgebesserten Stellen vollständig trocknen beziehungsweise aushärten. Falls erforderlich, werden sie anschließend vorsichtig an das umliegende Holz angepasst.
5. Parkettwachs sparsam aufnehmen
Nehmen Sie eine kleine Menge Wachs mit einem sauberen Baumwolltuch, Wolltuch oder dem vom Hersteller empfohlenen Werkzeug auf.
Beginnen Sie immer mit wenig Material. Wachs lässt sich bei Bedarf ergänzen, eine zu dicke Schicht ist dagegen nur schwer gleichmäßig zu verteilen.
6. Parkettwachs dünn auftragen
Verteilen Sie das Wachs gleichmäßig und sehr dünn auf der Holzoberfläche. Arbeiten Sie abschnittsweise und möglichst in Richtung der Holzmaserung.
Vermeiden Sie:
- Sichtbare Materialansammlungen
- Dicke Wachsränder
- Unterschiedliche Schichtstärken
- Unbearbeitete Übergänge zwischen den Arbeitsabschnitten
- Pfützen oder klebrige Materialüberschüsse
Bei festem Parkettwachs kann je nach Herstellerangabe auch sehr feine Möbelstahlwolle für den Auftrag verwendet werden. Verwenden Sie jedoch ausschließlich ein für die Anwendung vorgesehenes Produkt und prüfen Sie die Eignung vorher an einer unauffälligen Stelle.
7. Trocknungszeit einhalten
Das Wachs muss vor dem Polieren ausreichend trocknen beziehungsweise ablüften. Beim festen Parkettwachs von Borma Wachs liegt die Wartezeit unter normalen Bedingungen ungefähr bei ein bis zwei Stunden.
Die tatsächliche Trocknung kann sich durch folgende Faktoren verändern:
- Raumtemperatur
- Luftfeuchtigkeit
- Holzart
- Saugfähigkeit des Untergrunds
- Aufgetragene Wachsmenge
- Vorhandene Öl- oder Wachsschichten
Prüfen Sie vor dem Polieren an einer kleinen Stelle, ob das Wachs ausreichend angetrocknet ist.
8. Parkett gleichmäßig polieren
Nach der Trocknungszeit wird die Oberfläche mit einem sauberen, weichen und fusselfreien Tuch poliert. Für größere Flächen kann eine geeignete Poliermaschine verwendet werden, sofern das Produkt und der vorhandene Boden dafür geeignet sind.
Arbeiten Sie gleichmäßig über die gesamte Fläche. Unterschiedlich stark polierte Bereiche können später verschiedene Glanzgrade aufweisen.
Je intensiver das Wachs poliert wird, desto deutlicher kann der Glanz hervortreten. Bei einem natürlichen, eher zurückhaltenden Finish sollte entsprechend weniger intensiv gearbeitet werden.
Wie dünn muss Parkettwachs aufgetragen werden?
Parkettwachs sollte so dünn aufgetragen werden, dass keine sichtbaren Wachsschichten, Schlieren oder Materialansammlungen zurückbleiben. Die Oberfläche darf nach dem Auftrag nicht dick beschichtet oder nass wirken.
Eine zu starke Wachsschicht kann:
- deutlich länger trocknen,
- beim Polieren schmieren,
- klebrig bleiben,
- Staub und Schmutz stärker anziehen,
- zu unterschiedlichen Glanzgraden führen,
- eine fleckige Oberfläche verursachen.
Mehr Wachs bedeutet daher nicht automatisch mehr Schutz. Entscheidend ist eine dünne, gleichmäßige und sorgfältig polierte Schicht.
Wie lange muss Parkettwachs trocknen?
Die Trocknungszeit richtet sich nach dem jeweiligen Produkt. Festes Parkettwachs kann abhängig von Rezeptur, Temperatur und Auftragsmenge häufig nach etwa ein bis zwei Stunden poliert werden.
Diese Zeit ist nicht mit der vollständigen Belastbarkeit des Bodens gleichzusetzen. Beachten Sie deshalb immer die Angaben auf dem Produktetikett und im technischen Datenblatt.
Während der Trocknung sollte die Fläche:
- nicht betreten werden,
- vor Staub geschützt sein,
- nicht mit Wasser in Kontakt kommen,
- keiner starken Zugluft ausgesetzt werden,
- nicht durch Möbel oder Teppiche abgedeckt werden.
Parkett von Hand oder mit Maschine polieren?
Kleinere Flächen lassen sich gut von Hand polieren. Verwenden Sie dafür ein weiches, sauberes und fusselfreies Tuch. Arbeiten Sie in gleichmäßigen Bewegungen, bis keine matten oder schmierenden Bereiche mehr sichtbar sind.
Bei größeren Parkettflächen kann eine Einscheiben- oder Poliermaschine die Arbeit erleichtern. Voraussetzung ist, dass das eingesetzte Pad für das jeweilige Wachs und den Boden geeignet ist.
Wer noch keine Erfahrung mit einer Poliermaschine besitzt, sollte zunächst auf einer unauffälligen Fläche üben. Ein ungeeignetes Pad oder zu lange Bearbeitung an einer Stelle kann zu unterschiedlichen Glanzgraden führen.
Wie häufig sollte Parkett gewachst werden?
Es gibt keinen festen Zeitabstand, der für jeden Parkettboden gilt. Die notwendige Auffrischung hängt von der Beanspruchung und vom Zustand der Oberfläche ab.
Typische Hinweise auf einen möglichen Pflegebedarf sind:
- Stumpf wirkende Laufbereiche
- Ungleichmäßiger Glanz
- Eine trockene oder rau wirkende Oberfläche
- Bereiche, die Schmutz stärker annehmen
- Sichtbare Unterschiede zwischen geschützten und häufig begangenen Flächen
Bevor neues Wachs aufgetragen wird, muss geprüft werden, ob eine einfache Reinigung und Nachpolitur bereits ausreicht. Zu häufiges Nachwachsen kann über längere Zeit zu dicken, ungleichmäßigen Pflegeschichten führen.
Geöltes und gewachstes Parkett richtig reinigen
Nach der Behandlung sollte der Boden regelmäßig von losem Staub und Sand befreit werden. Verwenden Sie dafür einen weichen Besen, einen geeigneten Staubsaugeraufsatz oder ein trockenes Tuch.
Bei der Feuchtreinigung gilt:
- Nur nebelfeucht wischen
- Stehendes Wasser vermeiden
- Verschüttete Flüssigkeiten sofort aufnehmen
- Keine aggressiven Universalreiniger verwenden
- Keine scheuernden Reinigungspads einsetzen
- Nur geeignete Parkettpflegeprodukte verwenden
Weitere Grundlagen zu Parkett, seinem Aufbau und den unterschiedlichen Verlegearten finden Sie auch im allgemeinen Überblick zu Parkett.
Typische Fehler beim Wachsen von Parkett
Das vorhandene Oberflächensystem wird nicht geprüft
Wachs wird auf lackiertes, beschichtetes oder ungeeignetes Parkett aufgetragen. Dadurch kann die Oberfläche fleckig, schmierig oder ungleichmäßig werden.
Der Boden ist nicht vollständig sauber
Staub, Fett oder alte Pflegemittelreste werden im Wachsfilm eingeschlossen. Das Ergebnis wirkt anschließend unruhig oder verschmutzt.
Das Parkett ist noch feucht
Restfeuchtigkeit kann das Verteilen und Trocknen des Wachses beeinträchtigen.
Es wird zu viel Wachs verwendet
Eine dicke Wachsschicht trocknet langsam, lässt sich schwer polieren und kann klebrige Bereiche hinterlassen.
Das Wachs wird zu früh poliert
Ist die Oberfläche noch zu feucht, wird das Material lediglich verschoben. Ein gleichmäßiger Glanz kann sich dann nur schwer entwickeln.
Die Fläche wird ungleichmäßig poliert
Unterschiedlich stark bearbeitete Bereiche weisen nach der Behandlung verschiedene Glanzgrade auf.
Es wird ohne Probefläche gearbeitet
Holzarten, Altbeschichtungen und Pflegemittel können unterschiedlich reagieren. Eine Teststelle reduziert das Risiko unerwünschter Farb- oder Glanzveränderungen.
Häufige Fragen zum Wachsen von Parkett
Kann jedes Parkett gewachst werden?
Nein. Parkettwachs eignet sich vor allem für geeignete geölte, bereits gewachste oder entsprechend vorbereitete Holzoberflächen. Lackiertes Parkett sollte nur gewachst werden, wenn die Anwendung ausdrücklich freigegeben ist.
Kann geöltes Parkett zusätzlich gewachst werden?
Ja, sofern das Wachs mit der vorhandenen Ölbehandlung kompatibel ist. Das Wachs wird dabei als dünne, polierbare Pflegeschicht aufgetragen. Vor der vollständigen Anwendung empfiehlt sich eine Probefläche.
Muss Parkett vor dem Wachsen geschliffen werden?
Bei einer normalen Pflegebehandlung ist ein vollständiger Schliff normalerweise nicht erforderlich. Stark beschädigte, ungleichmäßig beschichtete oder vollständig zu renovierende Böden können dagegen eine fachgerechte Aufarbeitung benötigen.
Wie trägt man Parkettwachs richtig auf?
Das Wachs wird sparsam mit einem sauberen Tuch oder dem vom Hersteller empfohlenen Werkzeug aufgenommen und sehr dünn auf der gereinigten, trockenen Oberfläche verteilt. Nach der vorgesehenen Trocknungszeit wird das Parkett gleichmäßig poliert.
Wie lange muss Parkettwachs trocknen?
Die genaue Trocknungszeit hängt vom Produkt ab. Festes Parkettwachs kann unter normalen Bedingungen häufig nach ungefähr ein bis zwei Stunden poliert werden. Die Herstellerangaben sind immer vorrangig zu beachten.
Muss Parkettwachs poliert werden?
Klassisches festes Parkettwachs muss normalerweise nach dem Antrocknen poliert werden. Dadurch wird die Wachsschicht gleichmäßig verteilt und der gewünschte Glanz herausgearbeitet.
Kann man Parkettwachs mit einer Maschine polieren?
Ja, größere Flächen können mit einer geeigneten Poliermaschine behandelt werden. Das verwendete Pad muss für den Boden und das eingesetzte Wachs geeignet sein.
Was ist besser: Parkettöl oder Parkettwachs?
Öl und Wachs erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Öl dringt tiefer in das Holz ein und eignet sich häufig für die Grundbehandlung. Wachs wirkt stärker an der Oberfläche und wird oft als ergänzende, polierbare Pflegeschicht verwendet.
Was ist der Unterschied zwischen Parkettwachs und Hartwachsöl?
Parkettwachs wird als eigenständige Wachsschicht aufgetragen und anschließend poliert. Hartwachsöl verbindet Öle und Wachse in einem Produkt und eignet sich abhängig von der Rezeptur zur Grund- und Oberflächenbehandlung des Holzes.
Kann Laminat mit Parkettwachs behandelt werden?
Normalerweise nicht. Laminat besitzt eine beschichtete Nutzschicht und sollte nur mit ausdrücklich dafür vorgesehenen Pflegeprodukten behandelt werden.
Warum bleibt Parkettwachs klebrig?
Eine klebrige Oberfläche entsteht häufig durch einen zu dicken Auftrag, unzureichende Trocknung, niedrige Temperaturen oder ungeeignete Altbeschichtungen. Überschüssiges Material sollte nach den Vorgaben des Herstellers entfernt beziehungsweise nachbearbeitet werden.
Wie oft muss Parkett nachgewachst werden?
Das hängt von der Beanspruchung und dem Zustand des Bodens ab. Eine neue Wachsschicht ist erst dann sinnvoll, wenn Reinigung und Polieren nicht mehr ausreichen und die vorhandene Oberfläche tatsächlich Pflege benötigt.
Fazit: Parkettwachs dünn auftragen und sorgfältig polieren
Wer Parkett richtig wachsen möchte, sollte zunächst den vorhandenen Oberflächenaufbau prüfen. Besonders geeignet ist Parkettwachs für kompatible geölte, gewachste oder entsprechend vorbereitete Holzflächen.
Die wichtigsten Voraussetzungen für ein gleichmäßiges Ergebnis sind ein sauberer und vollständig trockener Boden, ein sehr dünner Wachsauftrag sowie das sorgfältige Polieren nach der vorgesehenen Trocknungszeit.
Für die klassische Wachspflege größerer Parkettflächen bietet Holzando das feste Parkettwachs im 5-Liter-Gebinde an. Soll das Holz dagegen grundlegend mit einer kombinierten Öl-Wachs-Behandlung geschützt werden, kann das Hartwachs Parkettöl 1030 Plus die passende Alternative sein.
Wichtig: Beachten Sie bei jeder Anwendung die Angaben auf dem Produktetikett sowie im technischen Datenblatt. Prüfen Sie unbekannte Holzarten und vorhandene Beschichtungen immer zuerst an einer unauffälligen Stelle.